ADO - ActiveX Data Objects
ADO ist der Nachfolger von DAO. Über ADO lassen sich fast alle
geläufigen Datenbanken zugreifen, egal ob Access, SQL-Server, Oracle
(hier ist der Oracle wesendlich stärker als der von Microsoft), Informix
oder sonst ein Datenbanksystem. Auch ODBC-Datenquellen, die durch ADO
auch hinfällig werden, lassen sich problemlos ansteuern.
Um ADO nutzen zu können muß im Menü unter Projekt-Verweise ein
Verweis auf die "Microsoft ActiveX Data Objects 2.x Library" gesetzt
werden. Ein ADO-Datenmodell besteht im allgemeinen aus drei Komponenten.
Erstens, die Verbindung (Connection), sie definiert welche Datenbank
an welchem Ort angesprochen wird. Hier werden grundliegende Parameter
für den späteren Einsatz festgelegt wie CursorLokation, Mode, ...
festgelegt, auf diese Punkte wird weiter unten eingegangen. Die
Connection kann von mehreren untergeordneten Objekten gleichzeitig
angesprochen werden und muß somit im allgemeinen pro Anwendung nur
einmal geladen werden.
Zweitens dem Datensatz (Recordset), dieses Objekt gibt Daten in Form
von Tabellen oder Auswahlabfragen/Ansichten zurück. Auch beim Recordset
kann man bestimmte Beschränkungen oder Zugriffsparameter festlegen,
maximaler Zugriff ist jedoch der von der Connection vorgegebene, da der
Recordset hier eine untergeordnete Rolle übernimmt.
Das dritte Objekt ist das Befehls-Objekt (Command), hiermit kann man
Aktions-Abfragen, ähnlich "Stored Prozedures" auf dem SQL-Server,
definieren und ausführen. Anders als Recordsets muß ein Command nicht
auf eine Connection zugreifen, sondern kann eine eigene Verbindung zur
Datenbank (DB) erstellen. Natürlich ist es auch möglich mit einem
Command eine bestehende Connection anzusteuern, diese muß dann aber die
ausreichenden Rechte für die Aktion zur Verfügung stellen.
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